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Bietet green.ch einen Spam-Schutz an?

Spam-Schutz bei Green

Hinweis: Dieser Hilfeartikel gilt nur für Surf Mail, Mailhosting und Hosted Exchange. Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Maildienst Sie verwenden, finden Sie weitere Informationen im folgenden Artikel.

https://www.green.ch/de/welchen-maildienst-verwende-ich

 

Bietet Green einen Spam-Schutz an?

Ja. Auf allen E-Mail-Diensten von Green ist ein Spam-Schutz aktiv.

Jede eingehende E-Mail wird anhand verschiedener technischer Kriterien geprüft. Dabei werden unter anderem die Reputation des Absenders, die Herkunft der Nachricht, enthaltene Links, Anhänge sowie weitere Merkmale bewertet.

Wird eine Nachricht mit hoher Wahrscheinlichkeit als Spam oder potenzielle Bedrohung erkannt, kann sie je nach Konfiguration markiert, in einen Spamordner verschoben, in Quarantäne gestellt oder bereits während der Zustellung abgewiesen werden.

Wird eine Nachricht bereits während der Zustellung blockiert, erhält der Absender in der Regel eine Fehlermeldung ähnlich:

552 5.2.0 Message content rejected for policy reasons

Die Nachricht gelangt in diesem Fall nicht in das Postfach des Empfängers.

 

Warum landen manchmal gewünschte E-Mails im Spam?

Moderne Spamfilter bewerten E-Mails anhand vieler technischer Merkmale und nicht anhand der Bekanntheit des Absenders.

Deshalb können auch Nachrichten von bekannten Unternehmen, Behörden, Lieferanten oder Geschäftspartnern als Spam eingestuft werden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden.

Mögliche Gründe sind:

  • Versand über Massenmailing-Systeme
  • Verwendung von Tracking-Links
  • Auffällige Betreffzeilen
  • Technische Probleme bei SPF, DKIM oder DMARC
  • Schlechte Reputation des Versandservers
  • Links auf Webseiten mit negativer Reputation
  • Merkmale, die häufig bei Spam-Kampagnen vorkommen

Dies bedeutet nicht automatisch, dass die Nachricht gefährlich oder unseriös ist. Der Spamfilter bewertet ausschliesslich technische und statistische Kriterien.

 

Was kann ich tun, wenn wichtige E-Mails als Spam erkannt werden?

Je nach verwendetem E-Mail-Dienst stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Absender oder Domains auf die Whitelist setzen
  • Absender oder Domains auf die Blacklist setzen
  • Spam-Nachrichten als Spam markieren
  • Erwünschte Nachrichten als «Kein Spam» kennzeichnen
  • Die Empfindlichkeit des Spamfilters anpassen, sofern dies vom Produkt unterstützt wird

Dadurch kann der Spamfilter besser zwischen erwünschten und unerwünschten Nachrichten unterscheiden.

Warum erhalte ich trotzdem Spam?

Kein Spamfilter kann sämtliche Spam-Nachrichten erkennen.

Spam-Versender entwickeln ihre Methoden laufend weiter. Neue Spam- oder Phishing-Kampagnen sind zu Beginn oft noch unbekannt und werden daher möglicherweise zunächst nicht erkannt.

Spamfilter lernen kontinuierlich aus:

  • Neu erkannten Spam-Kampagnen
  • Gemeldeten Spam-Nachrichten
  • Globalen Reputationsdatenbanken
  • Bekannten Absendern und Versandmustern

Deshalb kann es vorkommen, dass neue Spam-Nachrichten zunächst zugestellt werden, bis genügend Informationen über die Kampagne vorliegen.

 

Was sollte ich bei Spam-Nachrichten tun?

Empfohlenes Vorgehen:

  1. Antworten Sie niemals auf Spam-Nachrichten.
  2. Klicken Sie nicht auf Links oder Anhänge.
  3. Markieren Sie die Nachricht als Spam oder verschieben Sie sie in den Spamordner.
  4. Verwenden Sie bei bekannten Newslettern die offizielle Abmeldefunktion.
  5. Nutzen Sie keine Abmeldelinks in offensichtlichen Spam-Nachrichten.

Bei unseriösen Spam-Mails bestätigen Sie durch eine Antwort oder eine Abmeldung möglicherweise, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv verwendet wird. Dies kann zu weiterem Spam führen

.

Meine eigenen E-Mails werden als Spam erkannt

Wenn Empfänger Ihre Nachrichten nicht erhalten oder diese im Spamordner landen, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein.

Häufige Gründe sind:

Technische Konfiguration

  • Fehlende oder fehlerhafte SPF-Einträge
  • Fehlende DKIM-Signaturen
  • Fehlerhafte DMARC-Konfiguration
  • Schlechte Reputation der Versand-IP-Adresse

Inhalt der Nachricht

  • Ungewöhnlich viele Links
  • Auffällige Werbetexte
  • Viele Grossbuchstaben oder Sonderzeichen
  • Irreführende Betreffzeilen
  • Problematische Anhänge

Versandverhalten

  • Versand an sehr viele Empfänger gleichzeitig
  • Grosse Mengen an Nachrichten innerhalb kurzer Zeit
  • BCC-Massenversand
  • Versand über kompromittierte Systeme

Spamfilter bewerten immer die Kombination mehrerer Faktoren. Meist ist nicht ein einzelner Auslöser für die Einstufung verantwortlich.

 

Wie funktioniert ein Spamfilter?

Ein Spamfilter prüft jede Nachricht anhand verschiedener Kriterien.

Dazu gehören unter anderem:

  • Absenderreputation
  • IP-Reputation
  • Blacklists und Whitelists
  • Inhaltsanalyse
  • Analyse von Links
  • Versandverhalten
  • Viren- und Malware-Prüfung
  • Prüfung von Anhängen

Aus den Ergebnissen wird eine Gesamtbewertung berechnet.

Abhängig vom Resultat wird die Nachricht:

  • Zugestellt
  • Als Spam markiert
  • In einen Spamordner verschoben
  • In Quarantäne gestellt
  • Während der Zustellung abgewiesen

Die Bewertung erfolgt automatisiert und basiert nicht auf persönlichen Präferenzen des Benutzers.

 

Welche Möglichkeiten stehen pro E-Mail-Dienst zur Verfügung?

  • Consumer Mail: Spamfilter aktiv, Whitelist/Blacklist, eigene Filterregeln über Webmail
  • Mailhosting / Webhosting Mail: Spamfilter aktiv, Whitelist/Blacklist, eigene Filterregeln über Webmail
  • Hosted Exchange (HEX): Spamfilter aktiv, Whitelist/Blacklist, eigene Filterregeln, Spamfilter-Empfindlichkeit anpassen, Quarantäne einsehen, Nachrichten aus Quarantäne freigeben sowie erweiterte Spamfilter-Richtlinien

Diese Übersicht hilft dabei zu verstehen, weshalb bestimmte Funktionen nur bei Hosted Exchange verfügbar sind und bei Consumer Mail oder Mailhosting nicht angeboten werden.

 

Für eine Spam-Analyse benötigen wir

Falls Nachrichten fälschlicherweise blockiert oder nicht erkannt werden, sind möglichst viele technische Informationen erforderlich.

Bitte stellen Sie folgende Informationen bereit:

  • Die Originalnachricht als EML-Datei oder Anhang
  • Die vollständige Fehlermeldung
  • Den Mail-Header der betroffenen Nachricht
  • Den Zeitpunkt von Versand oder Empfang
  • Die betroffene Absender- und Empfängeradresse

Nur anhand dieser Informationen kann eine technische Analyse der Spam-Bewertung durchgeführt werden.