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Cloud – Mehr als nur ein IT-Projekt

Noch immer wird eine Cloud-Migration in vielen Firmen alleine in der IT-Abteilung abgehandelt. Dabei betrifft die Transformation das gesamte Unternehmen. Mit der richtigen Verankerung im ganzen Betrieb generiert die Cloud-Strategie mehr Wachstum, Innovation und setzt ungeahntes Potenzial frei.

Das wahre Potenzial einer Cloud-Transformation wird noch immer viel zu wenig ausgeschöpft. Oftmals geht vergessen, dass die Ausgliederung der IT mehr ist als ein normales Informatikprojekt. Eine Cloud-Strategie muss aus der Marktsicht entwickelt werden. Im digitalen Zeitalter eröffnet die Datennutzung – das Gold der heutigen Gesellschaft – den Firmen ungeahnte Chancen am Markt. Die kundenzentrierte und datengesteuerte Unternehmensführung verankert sich zunehmend in der Firmenstrategie. Customer Centricity, Nachhaltigkeit und Transformation sind die drei Top-Themen, die den langfristigen Unternehmenserfolg sichern und somit die Cloud-Strategie direkt beeinflussen.

Man bedenke zuallererst die vielen unerkannten Potenziale, die heutzutage in den grossen Datenmengen schlummern.

Roger Süess, CEO Green:

«Dank diesen Daten können Firmen ihr Angebot noch stärker auf den Markt ausrichten, ihr Sortiment erfolgreich weiterentwickeln und in der Folge die Kundinnen und Kunden zielgenau ansprechen.»

Die Marketing- und Produktverantwortlichen nutzen bereits heute Markt- und Kundendaten, aber auch ausgereifte, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Werkzeuge. Mit verblüffenden Folgen: So ermöglicht die KI-gestützte Datenanalyse, dass Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden bereits kennen, noch bevor diese eine Anfrage tätigen. Es geht sogar so weit, dass gewisse Onlineshops anhand der Bestellungen einer Kundin deren Schwangerschaft zu bemerken scheinen, noch bevor diese sie selber wahrnimmt. Die Bedürfnisse an die IT-Cloud-Strategie wird also in erster Linie auch aktiv vom Markt her eingefordert.
 

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Flexible und kosteneffiziente IT als wertvoller Trumpf

Das Wissen um die detaillierten Kundenwünsche stellt für die Firmen einen substanziellen Informationsvorsprung dar. Daraus lassen sich Innovationen ableiten und neue Businessmodelle entwickeln – auf die Zielgruppe abgestimmte Geschäftsideen, mit denen man schnell auf den Markt gelangen kann. Um diese umzusetzen, sind in der Regel zusätzliche Investitionen erforderlich. Umso mehr ist es entscheidend, dass gleichzeitig die laufenden IT-Kosten nicht überhandnehmen.

Je nach Servicemodell ergeben sich für die Unternehmen unterschiedliche Sparpotenziale durch eine Cloud-Migration. «Eine Kostenreduktion ergibt sich einerseits beim Überdenken des Servicemodells und bei der Anschaffung und Wartung der IT-Infrastruktur», weiss Green-CEO Roger Süess. Andererseits werde bei einer Cloud-Transformation eine höhere Effizienz erreicht, da sich Skaleneffekte und eine grössere Flexibilität ergeben. «Für die Betriebe bedeutet dies, dass sie sich wieder auf ihre eigentlichen Kernkompetenz zurückbesinnen und die Innovation vorantreiben können – und dies viel schneller als je zuvor», so Süess.

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Nachhaltig und sicher in der Cloud

Eine ausgereifte Cloud-Strategie berücksichtigt Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekte. Schliesslich gelten Daten heute nicht umsonst als wertvolles Gut, das es zu schützen gilt. Sie müssen vor fremden Blicken abgeschirmt werden, das geistige Eigentum und das Know-how eines Unternehmens dürfen nicht in fremde Hände gelangen. Will ein Unternehmen die dazu nötigen Barrieren und Sicherheitsstandards selbstständig aufbauen, sind wiederum hohe Investitionen in die IT-Infrastruktur und das entsprechende Fachpersonal nötig. Eine einfachere Lösung bieten stattdessen Private- oder Hybride-Cloud-Ansätze in modernen Datacentern.

Dabei profitieren vor allem auch kleinere und mittelgrosse Unternehmen von den bereits existierenden hohen Sicherheitsstandards, die ein Datacenteranbieter für seine Grosskunden zur Verfügung stellen muss. «Derzeit bereitet den IT-Verantwortlichen eine möglichen Strommangellage Kopfzerbrechen, da sie den Ausfall von ihren Servern befürchten, wenn diese nicht an ein entsprechendes Notstromaggregat angeschlossen sind», so Süess. Anders sieht es bei grossen Rechenzentren aus, die für Kunden wie Spitäler und Banken den Betrieb auch bei Stromausfällen aufrechterhalten müssen. Bei der Ausarbeitung ihrer IT-Strategie sollten die Entscheidungsträger dem Aspekt der Datensicherheit somit genügend Gewicht beimessen.

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Profitieren von den bereits getätigten Investitionen der Cloud-Provider

Das Outsourcen der eigenen IT-Infrastruktur und das Nutzen von neuen IT-Services aus der Cloud haben nebst Sicherheitsaspekten auch einen positiven Einfluss auf die Nachhaltigkeitsstrategie. Und diese ist für die Unternehmen je länger, je mehr ein entscheidender Erfolgsfaktor. Ähnlich wie bei der Sicherheitsthematik profitieren sie von bereits getätigten Investitionen der Cloud-Provider, wenn es darum geht, im Rahmen einer ESG-Analyse die gesamte Supply-Chain eines Betriebes unter die Lupe zu nehmen.

Dabei dürfte ein modernes,
energieeffizientes Datacenter, das die Abwärme seiner Server nutzt, um einen Wärmeverbund zu beheizen, besser abschneiden als eine Firma mit einer eigenen IT-Infrastruktur, deren Wärme ungenutzt im Keller verpufft. Bei Green beispielsweise sind nebst Abwärmenutzung sämtliche Server eingehaust und die Kühlung erfolgt punktuell nur dort, wo zwingend nötig, und aufs Grad genau eingestellt. Zudem wird die Umgebungsluft zur Kühlung genutzt. Der eigene Energiebedarf für den Datacenterbetrieb wird zudem zu 100 Prozent über erneuerbare Energien gedeckt – unter anderem von den hauseigenen Photovoltaikanlagen. Auch werden Gebäudedesign und -hülle, die Auswahl der Materialien, Anlagen und Technologien präzis aufeinander abgestimmt, um eine möglichst hohe Energieeffizienz zu erreichen. Davon profitieren am Ende wiederum die Kundinnen und Kunden, die bezüglich Nachhaltigkeit einen grossen Schritt nach vorne machen und die Kosten reduzieren.

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Fachkräftemangel als unkalkulierbares Risiko

Schliesslich hat die Cloud-Strategie sogar einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Personalplanung. In der Schweiz alleine manifestiert sich der Fachkräftemangel in der IT-Industrie bis 2030 mit 40 000 fehlenden Spezialisten. Weltweit rechnet man mit 4,3 Millionen fehlenden IT-Arbeitskräften. Dies stellt für Unternehmen ein unkalkulierbares und sehr hohes Risiko dar, wenn die gesamte Infrastruktur im eigenen Betrieb gepflegt werden soll. Eine Konzentration auf die wichtigsten Talente und das Nutzen von kosteneffizienten und innovativen Cloud- und Infrastruktur-Services sind heute für Firmen zentral. 

Vermarktung und Innovation, Sicherheit und Kosten, Nachhaltigkeit und Personal – die Cloud-Strategie hinterlässt im gesamten Unternehmen ihre Spuren und ist ein grosses Stück Arbeit. Wie schnell und wie umfangreich die Umsetzung erfolgen soll, ob eine Public-, Hybrid- oder Private-Cloud gewählt wird, hängt am Ende von den Bedürfnissen der einzelnen Betriebe ab. Sicher ist, dass eine Cloud-Migration gut geplant in Etappen erfolgen kann und professionell umgesetzt werden sollte – wenn nötig, mit tatkräftiger Unterstützung eines spezialisierten Serviceanbieters und dessen Partnern im jeweiligen Ecosystem.

Roger Süess ist seit 2019 CEO von Green. Zuvor war er bei den Grossbanken UBS und Credit Suisse für die IT-Infrastruktur und zuletzt auch Cloud-Strategie verantwortlich.

Wie gehen Unternehmen die Transformation in der Organisation an?

Roger Süess, CEO Green erklärt im Kurz-Interview, worauf es ankommt.

Weshalb löst eine Cloud-Strategie bei vielen Arbeitskräften nach wie vor Unsicherheiten aus?
Roger Süess: Eine Cloud-Migration hat zumeist grössere Veränderungen im Unternehmen zur Folge. Grundsätzlich mögen wir Menschen Veränderungen nicht so sehr. Denn sie lösen Ängste aus. Beispielsweise führt das Outsourcing von Applikationen in die Cloud oftmals zu gänzlich neuen Arbeitsweisen. Manchmal beruhen die Unsicherheiten aber auch nur auf Vorurteilen und Mythen. Insbesondere bei Datenschutz und Sicherheitsaspekten bestehen Ressentiments, die mittels einer fundierten Analyse oder auch mit Erfolgsbeispielen entkräftet werden können. Daher ist es enorm wichtig, die Mitarbeitenden in die digitale Transformation miteinzubeziehen und den Change mit entsprechenden Kommunikationsmassnahmen zu begleiten.

Wie gelingt es, den Mindset der Mitarbeitenden zu ändern?
Mitarbeitende müssen aktiv in den Prozess involviert werden. Eine nachhaltige Transformation fordert gelebtes Unternehmertum, Vertrauen und Eigenverantwortung. Statt Mitarbeitende mit vielen Prozessen und Regeln einzuengen, gilt es, Raum für Entwicklung zu schaffen und Vertrauen zu schenken, Verantwortung abzugeben und diese einzufordern und Mitarbeitende zu befähigen. Wenn es gelingt, sie zu aktiven Gestaltern zu entwickeln, profitieren beide: Firma und Mitarbeitenden.

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