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DKIM für externe Maildienste

Hinweis: Dieser Hilfeartikel gilt für alle E-Mail-Dienste. Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Maildienst Sie verwenden, finden Sie weitere Informationen im folgenden Artikel.

https://www.green.ch/de/welchen-maildienst-verwende-ich

 

Warum kann Green nicht für jede Domain einen DKIM-Eintrag bereitstellen?

DKIM (DomainKeys Identified Mail) wird vom tatsächlich verwendeten Maildienst bereitgestellt.

Green kann einen DKIM-Eintrag nur für Maildienste bereitstellen, die auch tatsächlich über Green betrieben werden.

Wenn Ihre E-Mails über einen externen Anbieter versendet werden, muss der DKIM-Eintrag vom entsprechenden Maildienst erzeugt und bereitgestellt werden.

Der Domainprovider, die DNS-Zone und der Maildienst sind nicht automatisch dieselbe Dienstleistung.

Eine Domain kann bei Green registriert sein, während die E-Mails über einen anderen Anbieter versendet werden.

 

Wann benötigen Sie diesen Artikel?

Dieser Artikel ist relevant, wenn:

  • Sie einen DKIM-Eintrag benötigen.
  • Sie nicht sicher sind, welcher Maildienst verwendet wird.
  • Ihre Domain bei Green liegt, die E-Mails jedoch über einen anderen Anbieter versendet werden.
  • Ein externer Dienstleister einen DKIM-Eintrag verlangt.
  • Empfänger einen DKIM-, SPF- oder DMARC-Eintrag voraussetzen.

 

Schritt 1: Verwendeten Maildienst ermitteln

Bevor ein DKIM-Eintrag eingerichtet werden kann, muss zuerst festgestellt werden, welcher Maildienst die E-Mails tatsächlich versendet.

Typische Beispiele sind:

  • Mailhosting von Green
  • Surf Mail / Consumer Mail
  • Hosted Exchange
  • Microsoft 365
  • Google Workspace
  • Andere externe Mailanbieter

Wenn der Versand über einen externen Maildienst erfolgt, muss der DKIM-Eintrag in der Regel durch diesen Anbieter bereitgestellt werden.

 

Schritt 2: Nameserver und DNS-Zone prüfen

Für DKIM ist nicht nur der Maildienst wichtig, sondern auch die Verwaltung der DNS-Zone.

Der DKIM-Eintrag wird als DNS-Eintrag veröffentlicht.

Deshalb muss bekannt sein, wo die DNS-Zone der Domain verwaltet wird.

Eine Domain kann beispielsweise:

  • die Nameserver von Green verwenden
  • eine externe DNS-Zone verwenden
  • eine externe Nameserver-Konfiguration verwenden

Auch wenn die Domain bei Green registriert wurde, kann die DNS-Zone bei einem anderen Anbieter verwaltet werden.

https://www.green.ch/de/was-sind-nameserver-und-dns-zone

https://www.green.ch/de/dns-verwaltung-bei-green

 

Schritt 3: Maildienst und DNS-Zone zusammen beurteilen

Maildienst von Green

Wenn Sie den Maildienst von Green verwenden, finden Sie weitere Informationen im folgenden Artikel:

https://www.green.ch/de/dkim-und-dmarc-bei-green

Dort finden Sie Informationen zur DKIM- und DMARC-Unterstützung der Green-Maildienste.

 

Hosted Exchange von Green

Hosted Exchange unterstützt DKIM.

Die DKIM-Einträge werden über das Hosted-Exchange-Portal generiert und anschliessend in der DNS-Zone veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel:

https://www.green.ch/de/dkim-und-dmarc-bei-green

 

Externer Maildienst

Wenn Ihre E-Mails über einen externen Anbieter versendet werden, muss der DKIM-Eintrag normalerweise vom entsprechenden Anbieter bereitgestellt werden.

Dies gilt beispielsweise für Microsoft 365, Google Workspace oder andere externe Mailplattformen.

In diesem Fall erhalten Sie die benötigten DKIM-Einträge vom jeweiligen Mailanbieter und veröffentlichen diese anschliessend in Ihrer DNS-Zone.

 

DKIM, SPF und DMARC gehören zusammen

DKIM ist nur ein Teil der E-Mail-Authentifizierung.

  • SPF definiert, welche Systeme E-Mails versenden dürfen.
  • DKIM signiert E-Mails kryptografisch.
  • DMARC definiert, wie Empfänger SPF- und DKIM-Ergebnisse bewerten sollen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.green.ch/de/spf-dkim-und-dmark-erklaert

https://www.green.ch/de/dmarc-grundlagen

 

Benötigen Sie überhaupt DKIM?

Viele Maildienste funktionieren bereits mit korrekt konfigurierten SPF-Einträgen.

Dokumentierte Erfahrungen zeigen, dass nur wenige Empfänger zwingend einen DKIM-Eintrag für die Kommunikation voraussetzen.

Dies kann beispielsweise bei einzelnen Lieferanten, Banken oder anderen Organisationen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen vorkommen.

 

Was tun, wenn ein DKIM-Eintrag verlangt wird?

  1. Ermitteln Sie den tatsächlich verwendeten Maildienst.
  2. Prüfen Sie, wo die DNS-Zone Ihrer Domain verwaltet wird.
  3. Fordern Sie die DKIM-Einträge beim verwendeten Maildienst an.
  4. Veröffentlichen Sie die bereitgestellten Einträge in der zuständigen DNS-Zone.
  5. Prüfen Sie anschliessend die DKIM-, SPF- und DMARC-Konfiguration.

Hinweis: Falls Sie nicht feststellen können, welcher Maildienst die E-Mails tatsächlich versendet oder wo die DNS-Zone verwaltet wird, wenden Sie sich an den Support.