Wählen Sie Ihre Sprache

PHP Version und PHP Einstellungen Ihrer Domain ändern

Manchmal ist es nötig, dass Sie die PHP-Einstellungen zu Ihrem Webhosting ändern müssen um z.B. eine Applikation installieren oder aktualisieren zu können. Die PHP-Einstellung können Sie pro Domain sowie Subdomains definieren.

Mit den neuen Webhostings können Sie die PHP-Version direkt in Ihrem Webhosting Control Panel ändern. Loggen Sie sich in Ihrem my.green.ch Account an und wechseln Sie ins Web & Mail Control Panel.

Wählen Sie das Menü Domains (1) aus. Sie erhalten eine Übersicht zu allen Domains und Subdomains. Klicken Sie für die gewüschte Sub-/Domain unter Aktionen auf  PHP-Einstellungen (2). 

Sie können nun die PHP-Version (3) auswählen sowie weitere Optionen Ein- oder Ausschalten.

Klicken Sie am Schluss auf Änderungen Speichern (4) um die neuen Einstellungen zu übernehmen. Es kann einige Minuten dauern, bis die neuen Einstellungen aktiv sind.

Weitere Tipps

Die nachfolgenden Tipps gelten nicht nur bei Änderungen an PHP Versionen. Sie können auch allgemein bei Anpassungen (z.B. Software Update, neues Plugin, etc) angewendet werden.

Testen "Bevor" und "Danach"

Wir empfehlen Ihnen die Webseite zu testen bevor und nachdem Sie der PHP Einstellungen geändert haben. So erkennen Sie einfacher wenn sich etwas in der Darstellung geändert haben sollte oder plötzlich nicht mehr funktioniert. Funktioniert das Kontaktformular noch? Können im Forum neue Beiträge erstellt, bearbeitet und wieder gelöscht werden? Funkioniert der Bildupload noch?

Führen Sie die Änderung am Besten in einem Zeitraum mit wenigen Besuchern durch; falls Ihre Webseite wirklich direkt "offline" geht sind nicht viele Besucher betroffen. Investieren Sie die paar Minuten zum Testen. So werden Sie nicht überrascht, wenn plötzlich etwas nicht mehr funktioniert. Halten Sie auch in den nachfolgenden Tagen die Website im Auge. So sollten Sie auch prüfen, ob Ihre Webseite zu einem Zeitpunkt mit vielen Besuchern noch richtig funktioniert.

Wenn Sie eine Änderung nicht einfach "ins Blaue" durchführen wollen, so prüfen Sie die Anforderungen des Herstellers/Entwicklers.

Anforderungen / Requirements prüfen

Prüfen Sie die Anforderungen (engl. Requirements) für Ihre Webapplikation oder für die Plugins. Auf der Seiter der Hersteller/Entwickler finden Sie oft die Anforderungen. Googeln Sie nach der Webapplikation in Kombination mit "Requirement" (z.B. Wordpress Requirements) und Sie erhalten mir grosser Wahrscheinlichkeit den passenden Treffer.

Hinweis: Verwenden Sie in Suchmaschinen (z.B. Google) englische Begriffen. Die englischsprechende Communiy ist meist wesentlich grösser als die Deutschsprechende. Sie erhalten mit höherer Wahrscheindlichkeit die passende Information.

Aber Achtung! Gerade bei PHP-Versionen wird meist "PHP 5.6 oder höher" angegeben. Dies ist jedoch keine Garantie, dass erst kürzlich erschienene PHP-Versionen schon kompatibel sind. Wenn Sie diese Information beim Entwickler nicht finden so hilft die Suche in Foren oder googeln Sie nach dem Plugin in Kombination mit der Funktion (z.B. Wordpress YoastSEO with PHP 8.1).

Falls die gewünschten Informationen nirgens vorhanden sind so bleibt Ihnen noch das Testen indem Sie die neue PHP-Version aktivieren und notfalls wieder zurückstellen.

Test-/ und Produktiv-Umgebung

Bei sehr wichtigen und komplexen Webseiten kann es durchaus Sinnvoll sein, wenn Sie sich eine identische Kopie Ihrer Webseite zum Testen erstellen. Testen Sie anschliessend die Änderungen erst auf der Testumgebung. So geht schlimmstenfalls nur die Testumgebung "offline" und nicht die produktive Webseite für Ihre Besucher. Waren die Änderungen auf der Testumgebung erfolgreich und führen Sie die Änderungen anschliessend auf der produktiven Umgebung durch, so testen Sie auch dort ob wirklich alles funktioniert.

Backup

Wenn Sie lediglich die PHP Version im Control Panel anpassen ist ein separates Backup der Daten nicht nötig. Es wird lediglich eine andere Version verwendet auf die Sie wieder zurückwechseln können. An den Dateien oder Datenbanken wird zu diesem Zeitpunkt nichts verändert.

Will Ihr CMS (z.B. Wordpress) mittels eines Updates grundlegende Änderungen an Dateien (z.B. im Quellcode) oder an Datenbanken durchführen? In diesem Fall ist ein Backup, auf das Sie im Notfall zurückwechseln können, durchaus sinnvoll.