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Zwei Männer mit weissen Kitteln, Schürzen und Hauben im Gang eines Kühlhaus mit vielen Regalen und hängenden Salamis. Einer schaut etwas in einem Notizbuch nach.

Bell Food Group konsolidiert und harmonisiert ihre IT

Je grösser ein Unternehmen, desto komplexer die IT-Infrastruktur. Dies gilt besonders für internationale Unternehmen wie die Bell Food Group. Diese wandte sich an Green, um die historisch gewachsene IT-Landschaft zu konsolidieren und eine neue Colocation-Lösung zu entwickeln.

Logo Bell Food Group
Das Unternehmen

Bell Food Group

Als eine der führenden europäischen Hersteller von Fleisch- und Convenience-Produkten ist die Bell Food Group auf reibungslose Prozesse angewiesen. Nur so kann sie Genuss, Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Produkte gewährleisten. Das Unternehmen blickt auf eine lange Metzgertradition zurück, hat sich unterdessen aber auch als innovative Produzentin von Convenience Food etabliert. 

Über hundertfünfzig Jahre nach Gründung der ersten Bell-Metzgerei ist die Bell Food Group zu einer internationalen Gruppe mit 70 Standorten in 15 europäischen Ländern gewachsen. Das Unternehmen ist entsprechend auf eine zeitgemässe IT-Infrastruktur angewiesen. CIO Sven Friedli ist sich seiner grossen Verantwortung bewusst. «Stabilität und Produktivität der IT ist ein absoluter Schlüsselfaktor», sagt er.

Harmonisierung einer komplexen Systemlandschaft

Lange garantierten zwei Datacenter auf dem Gelände des Basler Hauptsitzes die Stabilität der IT. Damit die Infrastruktur weiterhin mit dem Wachstum mithalten und den hohen Ansprüchen gerecht werden konnte, entschied sich die Bell Food Group allerdings für eine neue Datacenter-Strategie. Sicherheitshalber sollte künftig ein Colocation-Standort die firmeneigenen Datacenter ergänzen. Einerseits wollte man eine geo-redundante Lösung finden. Andererseits ging es darum, die komplexe, dezentrale Infrastruktur der diversen Standorte zu harmonisieren.

Die Verantwortlichen erkannten bald, dass die Kombination von On-Premise- und Colocation-Datacenter zu aufwendig würde. «Für die gewünschte Leistungsfähigkeit wären grosse Investitionen in IT-Infrastruktur und Know-how nötig geworden», erklärt der CIO. «Unser Kerngeschäft ist jedoch die Lebensmittelindustrie. Darum suchten wir einen zertifizierten Datacenter-Partner, der einen professionellen Betrieb mit modernster Infrastruktur garantieren konnte.» Die Colocation-Strategie ermöglicht planbare, geringere Kosten bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit.

Hohe Ansprüche an professionelle Anbieter

Vom künftige Partner erwarteten die IT-Verantwortlichen einen entsprechenden Leistungsausweis sowie eine leistungsfähige Infrastruktur. Hinzu kamen Anforderungen an die geografische Lage des künftigen Colocation-Standortes: Die Bell Food Group wollte eine geo-redundante Lösung, die auch Synchronspiegelung der Daten zulässt. 

Die Wahl fiel auf die Green-Rechenzentren, die in idealer Distanz zu Basel stehen und sich für redundante Lösungen in verschiedenen Zonen eignen. Die zertifizierten Prozesse und Dienstleistungen sollten eine flexible, zukunftssichere Lösung ermöglichen.

Innert vier Monaten setzten die Teams der Bell Food Group und Green das Projekt in die Tat um: Zeitdruck, Datenmenge und Verfügbarkeit stellten die Partner vor grosse Herausforderungen. «Ohne Datacenter läuft bei uns nichts mehr», erklärt Friedli.  

Mehr Nachhaltigkeit, weniger Foodwaste

Höchste Verfügbarkeit ist für die Bell Food Group kein Luxuskriterium – im Gegenteil. Die Liefer- und Verarbeitungsprozesse leichtverderblicher Lebensmittel sind zeit- sowie geschäftskritisch. Die Effizienz von Produktion und Vertrieb ist betriebswirtschaftlich nötig. Das Unternehmen hat sich zudem ökologische Ziele gesetzt. Die Vermeidung von Foodwaste entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist ein Schwerpunktthema der Gruppe.

Zusammen mit Green betreibt die Bell Food Group nun eine redundante Colocation-Lösung mit niedrigen Latenzen in drei Green-Datacentern. Der Vorteil dieser Strategie liegt in den einheitlichen Prozessen und dem daraus resultierenden zuverlässigen Betrieb. Die Standorte sind ausserdem effizient und sicher vernetzt. Jochen Stoll, Leiter des IT-Infrastrukturteams und Gesamtprojektleiter des Migrationsvorhabens ergänzt: «Die Zusammenarbeit mit Green sichert Produktivität und Stabilität unserer IT zuverlässig.» 

Das Outsourcing habe sich für das Unternehmen ausgezahlt. Hinzu kommen eine leistungsfähige Infrastruktur und zertifizierte Prozesse, die Green als moderne Datacenter-Plattform auszeichnen. «Bei Green können wir uns ausserdem auf gutes Disaster Recovery und zuverlässige Zutrittskontrollen verlassen», fügt Jochen Stoll an. Eine zuverlässige, zertifizierte Datensicherheit gehört nämlich ebenso zu einer erfolgreichen und vertrauensvollen Colocation-Partnerschaft wie schnelle Verbindungen und professioneller Service.

Leistungsumfang

  • Konsolidierung und Überarbeitung der Systemlandschaft
  • Georedundantes Housing an drei Green-Standorten
  • Verbindung der Rechenzentren mit Hauptsitz der Bell Food Group
«Die Zusammenarbeit mit Green sichert Produktivität und Stabilität unserer IT zuverlässig.»
Jochen Stoll, Head of IT Infrastructure, Bell Food Group