Wie wechsle ich meinen Internetanbieter in der Schweiz ohne Internetunterbruch?
Bestellen Sie den neuen Internetanschluss, bevor Sie den bisherigen Anschluss kündigen. Stimmen Sie den Aufschalttermin mit dem Vertragsende des bisherigen Anbieters ab, warten Sie die Terminbestätigung und die neue Hardware ab und klären Sie separat, wer die Kündigung auslöst. Bei Festnetz-Portierungen können bei einzelnen Anbietern Vertragsteile automatisch gekündigt werden.
Was müssen Sie vor dem Anbieterwechsel klären?
Prüfen Sie zuerst die Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und den gewünschten Aufschalttermin für Ihren bisherigen Internetanschluss. Kündigen Sie nicht vorsorglich, bevor klar ist, wann der neue Anschluss bereitgestellt werden kann.
Falls Sie eine Festnetznummer behalten möchten, muss zusätzlich die Portierung koordiniert werden. Green weist darauf hin, dass bei einer Festnetz-Portierung bei einzelnen Anbietern betroffene Vertragsteile automatisch gekündigt werden können. Ob dies Ihren gesamten bisherigen Vertrag betrifft, müssen Sie beim aktuellen Anbieter klären.
In welcher Reihenfolge sollten Sie den Wechsel organisieren?
Der sicherste Ablauf ist, zuerst den neuen Anschluss zu bestellen und die Kündigung des bisherigen Anschlusses danach auf den bestätigten Wechseltermin abzustimmen.
| Schritt | Was Sie tun sollten | Warum es wichtig ist |
| 1 | Vertragsende und Kündigungsfrist beim bisherigen Anbieter prüfen | Vermeidet unnötige Gebühren oder eine zu frühe Abschaltung |
| 2 | Verfügbarkeit des neuen Anschlusses an Ihrer Adresse prüfen | Zeigt, welche Anschlusstechnologie bereitgestellt werden kann |
| 3 | Neuen Anschluss mit gewünschtem Aufschalttermin bestellen | Green erlaubt bei Neubestellungen einen Aufschalttermin bis zu vier Monate im Voraus |
| 4 | Bestätigung des Aufschalttermins abwarten | Erst damit lässt sich das Ende des bisherigen Anschlusses sinnvoll koordinieren |
| 5 | Kündigung und gegebenenfalls Festnetz-Portierung klären | Eine Portierung kann bei einzelnen Anbietern Vertragsteile automatisch beenden |
| 6 | Router bereithalten und neuen Anschluss am Aufschalttag testen | Green versendet die benötigte Hardware standardmässig vorkonfiguriert |
Was ist bei einem Glasfaseranschluss zu beachten?
Bei einem bestehenden Glasfaseranschluss kann die vorhandene Hausinstallation in der Regel für einen Anbieterwechsel weiterverwendet werden. Das Bundesamt für Kommunikation hält fest, dass Leitungen, Steckdosen und Anschlusskästen aufgrund der standardisierten FTTH-Hausinstallation grundsätzlich weiter genutzt werden können.
Falls Green bei der Bestellung die OTO-ID Ihrer Glasfaserdose benötigt, finden Sie diese direkt auf der OTO-Dose. Die OTO-ID hilft dabei, den vorhandenen Glasfaseranschluss eindeutig zuzuordnen. Ob an Ihrer Adresse weitere Installationsarbeiten nötig sind, hängt von der konkreten Anschluss-Situation ab.
Was sollten Sie am Umschalttag tun?
Lassen Sie den bisherigen Anschluss bis zum vereinbarten Wechselzeitpunkt aktiv und nehmen Sie den neuen Router erst gemäss den Angaben zur Aufschaltung in Betrieb. Prüfen Sie danach die Internetverbindung mit einem direkt angeschlossenen Gerät und anschliessend über WLAN.
Ein vollständig unterbruchfreier Wechsel lässt sich nicht in jedem Fall garantieren. Wenn Sie an diesem Tag zwingend online sein müssen, beispielsweise für Homeoffice, ist ein Mobilfunk-Hotspot als vorübergehende Ersatzverbindung sinnvoll.
Wie prüfen Sie das passende Green Angebot für Ihre Adresse?
Prüfen Sie zuerst, welche Internetanschlüsse und Geschwindigkeiten an Ihrer Adresse verfügbar sind. Die tatsächlich verfügbare Technologie und Bandbreite hängt vom Standort ab. Erst danach lässt sich der Aufschalttermin für den Anbieterwechsel konkret planen. Green nutzt unter anderem Netze von Swisscom, Salt und lokalen Netzbetreibern.
FAQ
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Kann ich meinen bisherigen Router nach dem Anbieterwechsel weiterverwenden?
Bei Green können Sie eigene Hardware einsetzen, sofern der Router die für Ihren Anschluss verwendete Technologie unterstützt. Router anderer Internetanbieter können jedoch für deren eigenes Netz konfiguriert oder freigegeben sein. Green bietet für selbst mitgebrachte Hardware nicht denselben Konfigurationssupport wie für von Green bereitgestellte Geräte.
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Brauche ich beim Anbieterwechsel auf Glasfaser eine neue OTO-Dose?
Normalerweise nicht allein wegen des Anbieterwechsels. Laut Bundesamt für Kommunikation ist die Schweizer FTTH-Hausinstallation so standardisiert, dass passive Komponenten wie Leitungen und Glasfasersteckdosen bei einem Anbieterwechsel weiterverwendet werden können. Ob an einer konkreten Adresse zusätzliche Arbeiten nötig sind, muss der neue Anbieter bei der Bestellung prüfen.
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Was passiert, wenn meine Festnetznummer portiert wird?
Bei einer Portierung wird Ihre bestehende Festnetznummer zum neuen Anbieter übertragen. Green verlangt für die Portierung keine eigene Gebühr. Erfolgt die Portierung vor dem Ende des bisherigen Vertrags, kann der alte Anbieter jedoch Kosten verrechnen. Zudem können bei einzelnen Anbietern bestimmte Vertragsteile durch die Portierung automatisch gekündigt werden.