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Seit Anfang Oktober ist Anna als CFO in der Geschäftsleitung bei Green. Sie bringt über 20 Jahre Erfahrung in Finance mit und arbeitete zuletzt als CFO in verschiedenen internationalen Firmen mit Sitz in der Schweiz. Anna lebt mit ihrer Familie im Kanton Zürich. In Ihrer Freizeit ist sie oft in den Bergen anzutreffen.

«Wir schätzen ganz besonders ihr starkes Unternehmertum, ihre Power und ihr grosses Knowhow, welches sie bei Green einbringt.»
Roger Süess, CEO

Anna Arai, CFO und Geschäftsleitungsmitglied, im Interview mit Marietta Hersche, Head of Marketing & Communications:

Liebe Anna

Du arbeitest nun seit gut 100 Tagen bei Green. Wie geht’s dir? Wie bist du gestartet?

Ich bin sehr glücklich, Teil dieses grossartigen Unternehmens zu sein. Bei Green kann ich vieles bewirken und meinen Teil zum weiteren Wachstum des Unternehmens beitragen. Im Oktober bin ich grad mitten in der grössten Refinanzierungsrunde bei Green eingestiegen. Das heisst, ich bin eigentlich direkt durchgestartet, denn Mitte November 2022 konnten wir die Refinanzierung bereits erfolgreich abschliessen. Das war eine grosse Aufgabe, welche Monate im Voraus durch die Geschäftsleitung und unseren Investor InfraVia Capital vorbereitet wurde. Diese Refinanzierung ermöglicht es uns, in den nächsten zwei bis drei Jahren drei weitere Rechenzentren in der Schweiz zu bauen. Dies war das grösste Refinanzierungsvorhaben in meiner bisherigen Laufbahn. Das bedeutet aber auch für mich, dass ich eine grosse Verantwortung gegenüber den Kreditgebern, den Aktionären und dem Unternehmen trage, um eine effiziente und effektive Nutzung der Mittel zu gewährleisten. In den ersten drei Monaten habe ich mich schon gut in die neue Aufgabe eingearbeitet, habe viele Greenies kennengelernt und arbeite jetzt daran, meinen Bereich weiterzuentwickeln.

Was macht dir besonders viel Spass an der neuen Aufgabe?

Einerseits die tolle Zusammenarbeit mit dem Green Team. Das Green-Team ist hochmotiviert und einsatzfreudig - das ist das grösste Kapital des Unternehmens. Ich erhalte viel Unterstützung und wir arbeiten eng zusammen, um Green weiterzuentwickeln. Dieser Spirit ist spürbar und das macht Spass. Green pflegt eine sehr umsichtige Kultur, das gefällt mir sehr und das spüre ich jeden Tag in der Zusammenarbeit. Andererseits wächst Green sehr schnell und gestaltet die digitale Zukunft aktiv mit. Als CFO dieses Wachstum zu begleiten und mitzugestalten, macht meine Aufgabe besonders interessant.

Du bist ja auch Mitglied der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat von Green. Verrätst du uns etwas über die Fokusthemen von Green? Wohin geht die Reise?

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam und schnell voran, was für Green eine riesige Chance darstellt. Wir wollen die aktuelle Marktlage nutzen und die Kapazität rasch verdoppeln. Das bedeutet, dass wir unsere Prozesse robust, digital und maximal automatisiert aufstellen wollen. Für Green heisst das, dass auch wir uns transformieren müssen und wir mitten in einem Change sind. Wir geben Vollgas und wollen viel erreichen. Gleichzeitig müssen wir unsere Ressourcen optimal einsetzen und das schnelle Wachstum gut und strukturiert planen.

Du hast mir erzählt, dass du bis zur Kibo-Hütte des Kilimanjaro gewandert bist. Siehst du Parallelen zwischen dem Geschäftsalltag und deinen Vorbereitungen auf das Abenteuer Kilimanjaro?

Das ist eine gute Frage. Sieben Schritte begleiten mich jeweils bei der Vorbereitung von grösseren Touren, auch bei jener auf den Kili.

  • Route planen
    Es führen verschiedene Routen auf den 5895 m hohen Mount Kilimanjaro im Nordosten von Tansania. Jede Route hat ganz besondere Eigenheiten und unterscheidet sich in der Länge und im Schwierigkeitsgrad.
  • Gezielt trainieren
    Ein gutes Training ist wichtig. Hier gibt es verschiedene Varianten, wie man sich fit machen kann. Ohne Training führt die 7-tägige Besteigung zu Muskelkrämpfen und Verspannungen.
  • Richtige Ernährung und ausreichend Flüssigkeit
    Durch die zunehmende Höhe nimmt der Sauerstoffgehalt ab und die Wasserzufuhr wird dann immer wichtiger. Wer sich nicht gewohnt ist, pro Tag mindestens 3 Liter zu trinken, kann es am Berg nicht automatisch. Daran denken die wenigsten. Auch eine ausgewogene Ernährung ist zentral.
  • Ausrüstung und Fokus
    Die richtige Ausrüstung ist ein weiterer Faktor, welcher nicht unterschätzt werden darf. Konzentration auf das Wesentliche und die richtige Materialwahl zahlen sich auf der Reise aus.
  • Atemtraining
    Ab einer Höhe von 4000 m merkt man sehr stark, was es heisst, mit weniger Sauerstoff auskommen zu müssen. Die richtige Atemtechnik und eine entsprechende Vorbereitung sind wichtig.
  • Teamwork und Erfahrung
    Die Guides am Kilimanjaro haben viel Erfahrung und können daher die Situationen richtig einschätzen. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen und auf die Guides zu hören. Sie übernehmen auch die Aufgabe zu motivieren und zu führen, wenn es darum geht, mit Grenzen umgehen zu können und diese zu überwinden. 
  • Erholung
    Wichtig ist auch, dass man sich nach der Besteigung Zeit nimmt, um all die schönen und anstrengenden Momente in Erinnerung zu rufen, bevor man zurück in den Alltag geht oder sich auf’s nächste Projekt stürzt.      

Zurück zu deiner Frage: Ja, ich denke, dass sich das sogar sehr gut vergleichen lässt, da sich diese sieben Punkte gut auf das Business übertragen lassen. Wenn man den Kilimanjaro besteigen will, hat man ein hochgestecktes Ziel vor Augen, ganz ähnlich wie man dies auch im Geschäftsleben antrifft. Denn auch hier gilt es, gut zu planen, die richtigen Skills einzusetzen, Vertrauen aufzubauen und etappenweise vorzugehen, um langfristig erfolgreich sein zu können.

Vielen Dank Anna. Schön, dass du Teil von Green bist.

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