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Eine Präsentationsfolie mit der Aufschrift „Digital Sovereignty Starts with Infrastructure“ vor einem blauen Hintergrund mit Binärcode und den Logos von Microsoft Azure und green.

Sovereignty Day verpasst? Die Antworten für Entscheider

Chris Keller über souveräne Cloud aus der Schweiz.

Sovereignty Day verpasst? Kein Problem. Die wichtigsten Punkte zu digitaler Souveränität gibt es hier im Gespräch. Chris Keller, CRO von Green, zeigt, wie Schweizer Unternehmen Cloud und KI nutzen und trotzdem die Hoheit über ihre Daten behalten.

Chris Keller ist CRO bei Green und kennt die Fragestellungen rund um Souveränität und Cloud aus vielen Jahren bei einem Hyperscaler.

Wird der Zugang zu einer Plattform gesperrt, steht schnell der Betrieb still: Das ist ein Geschäftsrisiko. Souveränität heisst, dieses Risiko aktiv zu steuern.

Chris Keller

Digitale Souveränität, ist das nicht vor allem ein politisches Schlagwort?

Chris Keller: Das höre ich oft, und es stimmt nicht. In den Kundengesprächen wird das Thema sofort handfest. Es geht darum, wo die Daten liegen, wer darauf zugreift, wie sich KI sicher nutzen lässt und was der Betrieb kostet. Wird der Zugang zu einer Plattform gesperrt oder verlangt eine fremde Behörde Zugriff, steht schnell der Betrieb still: Das ist ein Geschäftsrisiko. Souveränität heisst, dieses Risiko aktiv zu steuern.

Warum kommen Unternehmen mit dieser Frage ausgerechnet zu Green?

Chris Keller: Weil Green eine Lücke schliesst, die viele Unternehmen heute spüren: Sie wollen die Vorteile der Microsoft Cloud nutzen, aber bei sensiblen Daten und geschäftskritischen Anwendungen mehr Kontrolle behalten.

Als bevorzugter Datacenter-Partner von Microsoft in der Schweiz stellt Green die hochverfügbare Datacenter- und Connectivity-Infrastruktur bereit, auf der Azure Local genutzt werden kann. Kunden profitieren so von Microsoft-Innovation, ohne bei Souveränität, Verfügbarkeit und lokaler Datenhaltung Abstriche machen zu müssen.

Der Mehrwert liegt im Zusammenspiel: Microsoft liefert die Plattform, Green die Infrastruktur und das Partner-Ökosystem sorgt für die erfolgreiche Umsetzung. 

Warum stossen Unternehmen mit dem eigenen Serverraum oder einem reinen Cloud-Ansatz an Grenzen?

Chris Keller: Viele Unternehmen stecken in einer Zwickmühle. Die Public Cloud bietet Innovation und Skalierbarkeit, aber nicht immer die gewünschte Kontrolle über Daten und Infrastruktur. Der eigene Serverraum schafft zwar Unabhängigkeit, bedeutet jedoch hohe Investitionen, begrenzte Skalierbarkeit und einen erheblichen Betriebsaufwand.

Azure Local bei Green verbindet die Vorteile beider Welten. Unternehmen nutzen die gewohnte Azure Plattform auf einer hochverfügbaren Infrastruktur in Schweizer Rechenzentren mit redundanter Connectivity und einer effizienten Datacenter Infrastruktur nach modernsten Standards. Die Daten bleiben in der Schweiz und profitieren von einer Umgebung, die auf maximale Verfügbarkeit ausgelegt ist. Redundante Stromversorgung, Kühlung und Netzwerkanbindungen schaffen die Grundlage für eine hohe Business Continuity.

Gleichzeitig profitieren Unternehmen von einer Infrastruktur, die flexibel mit ihren Anforderungen wächst und eine einfache Skalierung ermöglicht. Gemeinsam mit Microsoft sowie erfahrenen Integratoren wie TI&M bietet Green ein starkes Ökosystem, sodass Unternehmen eine zukunftsfähige Plattform nutzen können, ohne selbst eine komplexe Infrastruktur aufbauen und betreiben zu müssen.

Diagramm „The Foundation Behind Azure Local“ mit der zentralen Aufschrift „Sovereign Azure Local Environment“. Es zeigt die vier Säulen Hardware Vendor, Integrator, Data Center Provider und Connectivity mit den Logos von Microsoft Azure und green.

Ganz ehrlich, mit Azure Local hängt man doch am Ende trotzdem an Microsoft.

Chris Keller: Nein. Genau darin liegt einer der grössten Vorteile von Azure Local. Unternehmen entscheiden selbst, wie autonom sie ihre Umgebung betreiben möchten. Azure Local kann vollständig mit Azure verbunden, teilautonom oder komplett ohne Verbindung zur Azure Public Cloud betrieben werden.

In der vollständig getrennten Variante bleiben Steuerung, Richtlinien, Identitäten und Management vollständig in der eigenen Umgebung. Auch Anwendungen, KI Modelle oder Dienste wie Exchange und SharePoint können lokal betrieben werden.

So entscheiden Unternehmen für jede Anwendung individuell, wo Daten verarbeitet werden und wie viel Cloud sie nutzen möchten. Diese Flexibilität verbindet moderne Cloud Technologien mit maximaler Kontrolle über Daten und Infrastruktur.

Wie stellt Green sicher, dass die Umgebung sicher, verfügbar und wirklich schweizerisch ist?

Chris Keller: Über ein Fundament, das ein einzelner Serverraum kaum erreicht. Green betreibt vier Rechenzentren in der Region Zürich, mit geografischer Redundanz, mehrschichtiger Sicherheit und Betrieb rund um die Uhr.

Die Anbindung an Azure läuft privat über Azure ExpressRoute, carrier-neutral und ohne Umweg über das offene Internet. Auch hier bleiben Daten und Betrieb in der Schweiz, unter Schweizer Recht.

Für geschäftskritische Anwendungen zählt genau diese Kombination aus Verfügbarkeit, sicherer Anbindung und lokaler Datenhaltung.

Für wen lohnt sich das besonders?

Chris Keller: Für alle, die hohe Anforderungen an Datenhaltung und Verfügbarkeit haben. Finanzinstitute, Gesundheitswesen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur gehören dazu, ebenso die Industrie mit datenintensiver Produktion.

Und es rechnet sich, gerade bei planbaren, dauerhaft hohen Lasten. Standard-Anwendungen profitieren von der Public Cloud die sensiblen Workloads laufen bei uns in der Schweiz.

Chris Keller von Green (links) im Gespräch mit seinem Interviewpartner auf einer Microsoft-Veranstaltung vor Postern zur Cloud-Souveränität.

Die Kunden bringen die KI zu ihren Daten, statt ihre Daten irgendwohin zu schicken.

Chris Keller

KI ist überall Thema. Wie bringt Green KI und Datenschutz unter einen Hut?

Chris Keller: KI macht die Frage dringender, denn Modelle brauchen Nähe zu den Daten. Azure Local bringt leistungsfähige GPUs ins lokale Rechenzentrum und rechnet dort, wo die Daten liegen. Sensible Daten verlassen die Schweiz nicht.

Green liefert dafür die Umgebung mit hoher Leistungsdichte und der passenden Kühlung. Die Kunden bringen die KI zu ihren Daten, statt ihre Daten irgendwohin zu schicken.

Warum Green und nicht direkt der Hyperscaler oder ein reiner Schweizer Anbieter?

Chris Keller: Weil beide je nur die halbe Lösung liefern. Hyperscaler bringen die Plattform, aber nicht den Schweizer Betrieb. Der reine Lokalanbieter bringt die Nähe, aber nicht das volle Azure-Ökosystem.

Green verbindet diese Stärken: als bevorzugter Datacenter-Partner von Microsoft in der Schweiz, mit hochverfügbaren Rechenzentren, leistungsfähiger Connectivity und einem neutralen Green Ecosystem, das die richtigen Umsetzungspartner zusammenbringt.

So entsteht eine Lösung, die Cloud-Innovation, lokale Kontrolle und Umsetzungssicherheit verbindet — und Green zum Enabler für souveräne Cloud in der Schweiz macht.

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