Wählen Sie Ihre Sprache

IP von Green auf Blacklist

Hinweis: Dieser Hilfeartikel gilt nur für Surf Mail, Mailhosting und Hosted Exchange. Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Maildienst Sie verwenden, finden Sie weitere Informationen im folgenden Artikel.

https://www.green.ch/de/welchen-maildienst-verwende-ich

 

IP von Green auf einer Blacklist

Wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden kann, wird häufig vermutet, dass die Versand-IP-Adresse auf einer Blacklist steht.

Tatsächlich gibt es viele mögliche Ursachen für Zustellprobleme. Nicht jede Ablehnung bedeutet automatisch, dass eine Green-IP-Adresse auf einer Blacklist geführt wird.

Bevor von einer Blacklist ausgegangen wird, sollte immer die vollständige Fehlermeldung beziehungsweise Bounce-Nachricht geprüft werden.

 

Warum die vollständige Bounce-Meldung wichtig ist

Die eigentliche Ursache eines Zustellproblems ist häufig nur in der vollständigen Bounce-Meldung ersichtlich.

Kurze Fehlermeldungen oder Screenshots enthalten oft nicht alle relevanten Informationen.

Insbesondere folgende Angaben sind wichtig:

  • Die vollständige Fehlermeldung
  • Der genaue Ablehnungsgrund
  • Der Name der erwähnten Blacklist
  • Die betroffene IP-Adresse
  • Der empfangende Mailserver
  • Der Zeitpunkt der Ablehnung

 

So prüfen Sie, ob tatsächlich eine Green-IP betroffen ist

  1. Öffnen Sie die vollständige Bounce-Meldung.
  2. Suchen Sie nach einer genannten IP-Adresse.
  3. Prüfen Sie, ob eine konkrete Blacklist genannt wird.
  4. Prüfen Sie, ob die E-Mail ausdrücklich wegen einer Blacklist abgelehnt wurde.
  5. Prüfen Sie, ob die genannte IP-Adresse tatsächlich die Versand-IP des betroffenen Mailservers ist.

Erst wenn die vollständige Fehlermeldung eine konkrete Blacklist und die betroffene IP-Adresse nennt, kann beurteilt werden, ob tatsächlich eine Listung vorliegt.

 

Nicht jede Blacklist verursacht Zustellprobleme

Es existieren zahlreiche Blacklists und Reputationsdienste.

Mailanbieter und Mailserver entscheiden selbst, welche Listen sie berücksichtigen.

Eine Listung auf einer Blacklist bedeutet deshalb nicht automatisch, dass E-Mails tatsächlich blockiert werden.

Ebenso können Zustellprobleme auftreten, ohne dass überhaupt eine öffentliche Blacklist beteiligt ist.

Weitere Informationen zu Blacklists und Delisting finden Sie unter:

https://www.green.ch/de/delisting-von-blacklists

 

Was passiert, wenn eine Green-IP tatsächlich gelistet wird?

Wenn eine von Green betriebene Versand-IP-Adresse auf einer relevanten Blacklist geführt wird, werden entsprechende Massnahmen eingeleitet.

Je nach Situation kann eine technische Anpassung, eine Rotation der betroffenen IP-Adresse oder ein Delisting bei der jeweiligen Blacklist erforderlich sein.

Die Entfernung eines Eintrags erfolgt jedoch immer durch den Betreiber der jeweiligen Liste.

Eine Listung wird in vielen Fällen bereits erkannt und bearbeitet, bevor Kunden davon betroffen sind.

 

Wann Sie den Support kontaktieren sollten

Prüfen Sie zuerst die vollständige Bounce-Meldung auf Hinweise zu einer Blacklist und die betroffene IP-Adresse.

Hinweis: Wenn die vollständige Bounce-Meldung eine konkrete Blacklist und eine Green-IP-Adresse nennt, senden Sie die vollständige Fehlermeldung inklusive aller technischen Details an den Support. Screenshots oder gekürzte Fehlermeldungen enthalten häufig nicht genügend Informationen für eine Analyse.

 

Mögliche Ursachen für eine Listung

Eine IP-Adresse kann aus unterschiedlichen Gründen auf einer Blacklist erscheinen.

Typische Ursachen sind:

  • Spamversand über kompromittierte Konten
  • Phishing-Vorfälle
  • Missbrauchte Webseiten oder Formulare
  • Schlechte Versandreputation
  • Auffällige Versandmuster

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.green.ch/de/ip-reputation-schlecht-wegen-spam

https://www.green.ch/de/delisting-von-blacklists

https://www.green.ch/de/delisting-nicht-gaenzlich-moeglich

https://www.green.ch/de/gmail-zustellungsprobleme

https://www.green.ch/de/bluewin-zustellungsprobleme

https://www.green.ch/de/hotmail-/-outlookcom-zustellungsprobleme

 

Hinweis: Falls nur ein einzelner Empfänger oder ein bestimmter Anbieter betroffen ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass eine Green-IP auf einer Blacklist steht. Die vollständige Bounce-Meldung ist für die Ursachenanalyse zwingend erforderlich.